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Worauf sollte ich achten, wenn ich eine Umkehrosmoseanlage kaufe?

Die Produktion von Umkehrosmoseanlagen nimmt stetig zu. Das Ergebnis: Ein kaum überschaubarer Markt von Anlagen, die das Wasser reinigen. Damit auch Sie die perfekte Wasseraufbereitung für Ihre Situation finden, möchten wir Ihnen ein paar Kaufkriterien an die Hand geben:

Einsatzgebiet

Als Erstes müssen Sie entscheiden, wo Sie die Umkehrosmose-Anlage betreiben möchten. Soll diese am zentralen Wasseranschluss montiert werden? Oder möchten Sie einen speziellen Wasserhahn – zum Beispiel in der Küche – mit dieser Anlage ausstatten? Darüber hinaus gibt es noch kleine Anlagen für ein Aquarium und Umkehrosmoseanlagen mit einem Wassertank. Letztere eignen sich beispielsweise für einen Campingausflug.

Leistung der Umkehrosmoseanlage

Alle Anlagen warten mit einer Leistung auf. Dies bedeutet, dass jede Anlage in der Lage ist, eine bestimmte Menge Wasser pro Minute oder pro Tag zu reinigen. Achten Sie auf die Angabe des Herstellers. Die Leistung sollte unbedingt Ihrer Situation angepasst sein. Ist die Anlage zu groß, so wird die Membrane unnötig beansprucht und verliert Lebensdauer. Ärgerlicher wäre es jedoch, wenn Sie pro Tag eine zu geringe Menge an gereinigtem Wasser erhalten würden. Die Leistung wird bei Umkehrosmoseanlagen in Gallonen angegeben: Eine Gallone beinhaltet 3,79 Liter.

Auf die Keimsperre achten

Die Keimsperre ist nötig, damit sich keine Bakterien in der Anlage festsetzen können. Sobald sich Keime in einer Umkehrosmose Anlage verbreiten, könnten diese bei der Entnahme des Wassers herausgespült werden. Ebenso wäre es möglich, dass Keime aus dem Rückspülfilter heraustreten. Auch dies wird durch eine qualitativ hochwertige Keimsperre verhindert. Hierbei handelt es sich um einen besonders kleinporigen Filter.

Anzahl der Filter beachten

Zwar stellt die Membrane das Herzstück der Wasseraufbereitungsanlage dar und hält die meisten Schadstoffe zurück. Aber: Je mehr zusätzliche Filter eine Anlage besitzt, umso größer die Chance, dass tatsächlich alle Schadstoffe – auch Chlor und Kalk – entfernt werden. Wichtig ist auch ein nachgeschalteter Aktivkohlefilter, der zum Beispiel den Kalk aus dem Wasser holt.

Wasserstopp sichert Ihre Wohnung ab

Ähnlich wie bei der Waschmaschine statten viele Hersteller ihre Umkehrosmose-Anlagen mit einem Wasserstopp aus. Dieser verhindert bei Bruch einer Leitung, dass Ihre Wohnung überschwemmt. Teilweise handelt es sich hierbei um ein elektronisches Teil, das per Sensor arbeitet.

Material der Schläuche beachten

Vermeiden Sie billige Anlagen, deren Schläuche und Dichtungen aus einem schädlichen Material gefertigt wurden. Leider werden nach wie vor solche Materialien eingesetzt, die Schadstoffe an das Wasser abgeben. Renommierte Hersteller achten stets auf das verwendete Material.

Verhältnis von reinem Wasser zum Abwasser

Alle Wasseraufbereitungsanlagen produzieren Abwasser, in dem sich die Schadstoffe befinden. Das Verhältnis zwischen gereinigtem Wasser und Abwasser variiert jedoch sehr stark. Achten Sie darauf, dass keine zu große Menge an Abwasser produziert wird. Dies spart nicht nur Kosten, sondern schont die Umwelt.