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Ist bei einer Umkehrosmoseanlage eine regelmäßige Wartung nötig?

Selbstverständlich muss auch eine Umkehrosmoseanlage regelmäßig gewartet werden. Allerdings handelt es sich hierbei um ein paar kleine Handgriffe, die problemlos von jedem Besitzer dieser Anlage selbst durchgeführt werden können. Im Grunde genommen wird die Wartung von Umkehrosmoseanlagen in zwei große Bereiche eingeteilt:

Wechseln der Filter und der Membrane

Alle Filter sollten nach ungefähr sechs Monaten ausgetauscht werden. Natürlich hängt der Zeitpunkt des Wechsels davon ab, welche Wassermenge die Anlage bisher reinigen musste. Viele Hersteller geben daher nicht nur den Zeitpunkt an, wann die Filter gewechselt werden sollten, sondern ebenfalls einen Reinheitsgrad des Wassers. Das bedeutet im Detail, dass Sie spätestens dann die Filter wechseln sollten, wenn das Wasser einen bestimmten Reinheitsgrad unterschreitet. Die Membrane hingegen wartet mit einer längeren Lebensdauer auf und muss erst in zwei, drei oder gar erst in fünf Jahren ausgewechselt werden. Welcher Zeitraum hier in Frage kommt, entnehmen Sie der Gebrauchsanleitung Ihrer Anlage. Denn eines ist klar: Die Lebensdauer der Membrane hängt entschieden von ihrer Qualität und des Herstellers ab. Die Lebensdauer der Membrane können Sie verlängern, wenn Sie im empfohlenen Zeitabstand das Rückspülventil betätigen. Auf diese Weise werden alle angesammelten Keime und Schadstoffe wieder aus der Membrane herausgespült. Dies gilt natürlich nur dann, wenn Ihre Umkehrosmoseanlage kein selbstständiges Rückspülventil besitzt. Im letzteren Fall müssen Sie sich um die Rückspülung keinerlei Gedanken machen.

Wartung von Umkehrosmoseanlagen

Natürlich kann eine Anlage im gleichen Maße verkalken wie jedes elektrische Gerät, das mit Wasser funktioniert. Ob Ihre Anlage verkalkt ist, erkennen Sie an der nachlassenden Leistung. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, entweder die Anlage mit einem Mittel zu entkalken oder den Durchflussbegrenzer auszutauschen. Selbstverständlich können auch alle anderen Verschleißteile ermüden und einen Austausch nach sich ziehen. Ebenfalls sollte darauf geachtet werden, dass sich die Menge des Abwassers nicht verringert. Die Folge hiervon würde lauten: Die Anlage verkeimt und beim entstehenden Wasser handelt es sich nicht mehr um ein reines Wasser. Um all dem vorzubeugen, bieten viele Hersteller eine regelmäßige Inspektion durch ihre Fachleute an. In Rahmen dessen wird die Funktionsfähigkeit überprüft und die Leistung bleibt erhalten.

Abgesehen von den oben genannten Fakten müssen Sie keine Wartung an Umkehrosmoseanlagen durchführen. Die regelmäßige Überprüfung durch Fachleute rechnet sich hauptsächlich nur bei großen Anlagen, die mehrere Wohneinheiten mit reinem Wasser versorgen. Diese Anlagen sind komplizierter und aufwändiger produziert. Die kleinen Anlagen, die vorrangig im privaten Bereich eingesetzt werden, benötigen als Wartung in der Tat nur einen regelmäßigen Austausch der Filter und der Membrane.